Kleines Schelmenlexikon Teil 5

Passend zum Grande Finale des Faschings und der nun beginnenden Fastenzeit ein weiterer Begriff aus dem Schelmenspiel: (Die Arme Frau wirft sich vor den Kaiser und ung klagt, dass sie das Fastnachtshuhn nicht an die grauen Brüder geben konnte)

Fastnachtshuhn
Fastnachtshuhn (lat.: pullum carnisprivialem) bezeichnet eine bestimmte Abgabe, die Leibeigene jährlich an ihren Leibherrn als Zeichen der Anerkennung ihrer Leibeigenschaft zu entrichten hatten. Sie war die Gegenleistung dafür, dass der Leibherr dem Leibeigenen juristischen Schutz gewährte ...

 

Der weithin gebräuchliche Fastnachtstermin dieser Abgabe hing wohl mit der zur Fastenzeit gebotenen Abstinenz von Eiern zusammen. Die Abgabe von legenden Hennen reduzierte die Anzahl der zu erwartenden Eier, die man nur durch Einlegen oder Kochen hätte konservieren können
Gefunden auf http://de.wikipedia.org/wiki/Fastnachtshuhn


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